Buchpiraten ahoi!

 

So sind die Pink Pirates-Geschichten entstanden

 

Sylvia Englert

 

Normalerweise entstehen meine Kinderbücher so, dass ich dem Verlag (also dem Unternehmen, das Bücher entwickelt und drucken lässt) mehrere Ideen vorschlage. Wenn ich Glück habe, gefallen der Lektorin (also der Verlagsmitarbeiterin, die mich betreut) eine oder mehrere davon, und aus denen werden dann Bücher. Bei den Pink Pirates war alles ein bisschen anders.

 

Als ich mal wieder im Verlag eingeladen war, um verschiedene Projekte zu bequatschen, zeigte mir die Lektorin Gosia Kolleks Wandtapeten-Bilder der drei Piratenschwestern. „Wie findest du die?“, fragte sie mich.

„Toll“, sagte ich begeistert. „Coole Figuren.“

„Hättest du Lust, die Texte dazu zu schreiben?“

Ich hatte.

In den nächsten Wochen überlegte ich mir, was die drei Piratinnen eigentlich so alles machen. Mir war gleich klar, dass es keine gewöhnlichen Piratinnen sein durften, denn auf ihrer Flagge prangte ja schließlich ein Herz und kein Totenkopf. Also schlug ich vor, dass die Pink Pirates durch die Weltmeere fahren, um anderen zu helfen. Das gefiel mir sowieso viel besser, denn normale Piraten (die gibt es ja heute noch, und zwar jede Menge) mag ich nicht besonders.

 

Also schrieb ich mehrere Geschichten über die Pink Pirates und wem sie alles helfen und hatte viel Spaß dabei. Diese Geschichten schickte ich an die Lektorin, die sie sich durch las und mir sagte, was ich daran noch besser machen könnte. Dann schickte sie den fertigen Text der ersten Geschichte an Gosia, damit sie die Bilder zu der Geschichte malen konnte. Die Entwurfszeichnungen bekam ich dann schließlich und durfte meine Meinung dazu sagen und Verbesserungsvorschläge machen. Als nächstes schickte mir meine Lektorin dann die bunten, schon so gut wie fertigen Bilder mit dem Text darin. Jetzt hatte ich noch ein letztes Mal die Chance, alles durchzulesen und Fehler zu korrigieren. Dann war es soweit, der erste Pink Pirates-Band ging in Druck – und Gosia war schon dabei, die Bilder für die zweite Geschichte zu malen.

 

Und jetzt freue ich mich darauf, dass die „Pink Pirates“ in See stechen und durch die Buchläden kreuzen, auf der Suche nach Mädchen, denen sie gefallen!

 

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